(0727) 32, 1 - 12

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0727

Merkt auf, ihr Himmel, ich will reden,und die Erde höre die Rede meines Mundes. Meine Lehre rinne wie der Regen,und meine Rede riesele wie Tau,wie der Regen auf das Grasund wie die Tropfen auf das Kraut. Denn ich will den Namen des Herrn preisen.Gebt unserm Gott allein die Ehre! Er ist ein Fels. Seine Werke sind vollkommen;denn alles, was er tut, das ist recht.Treu ist Gott und kein Böses an ihm,gerecht und wahrhaftig ist er. Das verkehrte und böse Geschlecht hat gesündigt wider ihn;sie sind Schandflecken und nicht seine Kinder. Dankst du so dem Herrn, deinem Gott,du tolles und törichtes Volk?Ist er nicht dein Vater und dein Herr?Ist's nicht er allein, der dich gemacht und bereitet hat? Gedenke der vorigen Zeitenund hab Acht auf die Jahre von Geschlecht zu Geschlecht.Frage deinen Vater, der wird dir's verkünden,deine Ältesten, die werden dir's sagen. Als der Höchste den Völkern Land zuteilteund der Menschen Kinder voneinander schied,da setzte er die Grenzen der Völkernach der Zahl der Söhne Israels. Denn des Herrn Teil ist sein Volk,Jakob ist sein Erbe. Er fand ihn in der Wüste,in der dürren Einöde sah er ihn.Er umfing ihn und hatte Acht auf ihn.Er behütete ihn wie seinen Augapfel. Wie ein Adler ausführt seine Jungen und über ihnen schwebt,so breitete er seine Fittiche aus und nahm ihn und trug ihn auf seinen Flügeln. Der Herr allein leitete ihn, und kein fremder Gott war mit ihm.