(1450) 10, 10b - 19

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1450

Mein kleiner Finger soll dicker sein als meines Vaters Lenden. Hat nun mein Vater auf euch ein schweres Joch gelegt, so will ich euer Joch noch schwerer machen. Mein Vater hat euch mit Peitschen gezüchtigt, ich will euch mit Skorpionen züchtigen. Als nun Jerobeam und alles Volk am dritten Tage zu Rehabeam kam, wie der König gesagt hatte: »Kommt wieder zu mir am dritten Tage«, antwortete ihnen der König hart. Und der König Rehabeam ließ außer Acht den Rat der Ältesten und redete mit ihnen nach dem Rat der Jüngeren und sprach: Hat mein Vater euer Joch schwer gemacht, so will ich's noch schwerer machen. Mein Vater hat euch mit Peitschen gezüchtigt, ich aber will euch mit Skorpionen züchtigen. So hörte der König nicht auf das Volk; denn es war so von Gott bestimmt, damit der Herr sein Wort wahr machte, das er durch Ahija von Silo zu Jerobeam, dem Sohn Nebats, gesagt hatte. Als aber ganz Israel sah, dass der König nicht auf es hörte, antwortete das Volk dem König und sprach: Was haben wir für Teil an David oder Erbe am Sohn Isais? Jedermann von Israel, auf zu seiner Hütte! So sorge nun du für dein Haus, David! – Und ganz Israel ging heim, sodass Rehabeam nur über die Israeliten regierte, die in den Städten Judas wohnten. Und als der König Rehabeam den Fronvogt Adoniram sandte, steinigten ihn die von Israel zu Tode. Aber der König Rehabeam stieg eilends auf seinen Wagen und floh nach Jerusalem. Also fiel Israel ab vom Hause David bis auf diesen Tag.