(1660) 8, 1 - 12

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1660

Da hob Bildad von Schuach an und sprach: Wie lange willst du so reden und sollen die Reden deines Mundes so ungestüm daherfahren? Meinst du, dass Gott unrecht richtet oder der Allmächtige das Recht verkehrt? Haben deine Söhne vor ihm gesündigt, so hat er sie verstoßen um ihrer Sünde willen. Wenn du aber dich beizeiten zu Gott wendest und zu dem Allmächtigen flehst, wenn du rein und fromm bist, so wird er deinetwegen aufwachen und wird wieder aufrichten deine Wohnung, wie es dir zusteht. Und was du zuerst wenig gehabt hast, wird hernach sehr zunehmen. Denn frage die früheren Geschlechter und merke auf das, was ihre Väter erforscht haben, denn wir sind von gestern her und wissen nichts; unsere Tage sind ein Schatten auf Erden. Sie werden dich's lehren und dir sagen und ihre Rede aus ihrem Herzen hervorbringen: »Kann auch Rohr aufwachsen, wo es nicht feucht ist, oder Schilf wachsen ohne Wasser? Noch steht's in Blüte, bevor man es schneidet, da verdorrt es schon vor allem Gras.

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