(1669) 12, 13 - 25

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1669

Bei Gott ist Weisheit und Gewalt, sein ist Rat und Verstand. Siehe, wenn er zerbricht, so hilft kein Bauen; wenn er jemand einschließt, kann niemand aufmachen. Siehe, wenn er das Wasser zurückhält, so wird alles dürr, und wenn er's loslässt, so wühlt es das Land um. Bei ihm ist Kraft und Einsicht. Sein ist, der da irrt und der irreführt. Er führt die Ratsherren gefangen und macht die Richter zu Toren. Er macht frei von den Banden der Könige und umgürtet ihre Lenden mit einem Gurt. Er führt die Priester barfuß davon und bringt zu Fall die alten Geschlechter. Er entzieht die Sprache den Verlässlichen und nimmt weg den Verstand der Alten. Er schüttet Verachtung auf die Fürsten und zieht den Gewaltigen die Rüstung aus. Er öffnet die finstern Schluchten und bringt heraus das Dunkel ans Licht. Er macht Völker groß und bringt sie wieder um; er breitet ein Volk aus und treibt's wieder weg. Er nimmt den Häuptern des Volks im Lande den Mut und führt sie irre, wo kein Weg ist, dass sie in der Finsternis tappen ohne Licht, und macht sie irre wie die Trunkenen.

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