(1671) 13, 14 - 28

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1671

Was soll ich mein Fleisch mit meinen Zähnen festhalten und mein Leben aufs Spiel setzen? Siehe, er wird mich doch umbringen, und ich habe nichts zu hoffen; doch will ich meine Wege vor ihm verantworten. Auch das muss mir zum Heil sein; denn es kommt kein Ruchloser vor ihn. Hört meine Rede und was ich darlege mit euren Ohren! Siehe, ich bin zum Rechtsstreit gerüstet; ich weiß, dass ich Recht behalten werde. Wer ist, der mit mir rechten könnte? Denn dann wollte ich schweigen und zugrunde gehen. Nur zweierlei tu mir nicht, so will ich mich vor dir nicht verbergen: Lass deine Hand fern von mir sein, und dein Schrecken erschrecke mich nicht; dann rufe, ich will dir antworten, oder ich will reden, dann antworte du mir! Wie groß ist meine Schuld und Sünde? Lass mich wissen meine Übertretung und Sünde. Warum verbirgst du dein Antlitz und hältst mich für deinen Feind? Willst du ein verwehendes Blatt schrecken und einen dürren Halm verfolgen, dass du so Bitteres über mich verhängst und über mich bringst die Sünden meiner Jugend? Du hast meinen Fuß in den Block gelegt und hast Acht auf alle meine Pfade und siehst auf die Fußtapfen meiner Füße, der ich doch wie Moder vergehe und wie ein Kleid, das die Motten fressen.

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