(1674) 15, 1 - 19

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1674

Da antwortete Elifas von Teman und sprach: Soll ein weiser Mann so aufgeblasene Worte reden und seinen Bauch so blähen mit leeren Reden? Du verantwortest dich mit Worten, die nichts taugen, und dein Reden ist nichts nütze. Du selbst zerstörst die Gottesfurcht und raubst dir die Andacht vor Gott. Denn deine Schuld lehrt deinen Mund, und du hast erwählt eine listige Zunge. Dein Mund verdammt dich und nicht ich, deine Lippen zeugen gegen dich. Bist du als der erste Mensch geboren? Kamst du vor den Hügeln zur Welt? Hast du im heimlichen Rat Gottes zugehört und die Weisheit an dich gerissen? Was weißt du, das wir nicht wissen? Was verstehst du, das uns nicht bekannt ist? Es sind Ergraute und Alte unter uns, die länger gelebt haben als dein Vater. Gelten Gottes Tröstungen so gering bei dir und ein Wort, das sanft mit dir verfuhr? Was reißt dein Herz dich fort? Was funkeln deine Augen, dass sich dein Mut wider Gott richtet und du solche Reden aus deinem Munde lässt? Was ist der Mensch, dass er rein sein sollte, und dass der gerecht sein sollte, der vom Weibe geboren ist? Siehe, seinen Heiligen traut Gott nicht, und selbst die Himmel sind nicht rein vor ihm. Wie viel weniger der Mensch, der gräulich und verderbt ist, der Unrecht säuft wie Wasser! Ich will dir's zeigen, höre mir zu, und ich will dir erzählen, was ich gesehen habe, was die Weisen gesagt und ihre Väter ihnen nicht verborgen haben, denen allein das Land gegeben war, sodass kein Fremder unter ihnen umherzog:

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