(1695) 27, 13 - 23

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1695

Das ist der Lohn eines gottlosen Menschen bei Gott und das Erbe der Tyrannen, das sie vom Allmächtigen bekommen: Werden seine Söhne groß, so werden sie eine Beute des Schwerts; und seine Nachkommen werden an Brot nicht satt. Die ihm übrig bleiben, wird der Tod ins Grab bringen, und seine Witwen werden nicht weinen. Wenn er Geld zusammenbringt wie Staub und schafft Kleider an, wie man Lehm aufhäuft, so wird er's zwar anschaffen, aber der Gerechte wird's anziehen, und dem Unschuldigen wird das Geld zuteil. Er baut sein Haus wie eine Spinne und wie ein Wächter eine Hütte macht. Reich legt er sich nieder, aber wird's nicht noch einmal tun können; tut er seine Augen auf, dann ist nichts mehr da. Es wird ihn Schrecken überfallen wie Wasserfluten; des Nachts nimmt ihn der Sturmwind fort. Der Ostwind wird ihn wegführen, dass er dahinfährt, und wird ihn von seinem Ort hinwegwehen. Das wird er über ihn bringen und ihn nicht schonen; vor seiner Gewalt muss er immer wieder fliehen. Man wird über ihn mit den Händen klatschen und über ihn zischen, wo er gewesen ist.

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