(1713) 34, 26 - 37

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1713

Er urteilt sie ab wie die Gottlosen an einem Ort, wo viele es sehen, weil sie von ihm gewichen sind und verstanden keinen seiner Wege, sodass das Schreien der Armen vor ihn kommen musste und er das Schreien der Elenden hörte. – Wenn er sich aber ruhig hält, wer will ihn verdammen? Und wenn er das Antlitz verbirgt, wer kann ihn schauen unter allen Völkern und Leuten? – So lässt er denn nicht einen Gottlosen regieren, der ein Fallstrick ist für das Volk. Wenn einer zu Gott sagt: »Ich hab's getragen, ich will kein Unrecht mehr tun; was ich nicht sehe, das lehre du mich; hab ich unrecht gehandelt, ich will's nicht mehr tun«, soll er dann nach deinem Sinn vergelten, weil du ja widerrufen hast? Denn du hast zu wählen und nicht ich, und was du erkannt, sage an! Verständige Leute werden zu mir sagen und ein weiser Mann, der mir zuhört: »Hiob redet mit Unverstand, und seine Worte sind nicht klug.« Oh, Hiob sollte bis zum Äußersten geprüft werden, weil er Antworten gibt wie freche Sünder. Denn zu seiner Sünde fügt er noch Frevel hinzu. Er treibt Spott unter uns und macht viele Worte wider Gott.

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