(1715) 36, 1 - 12

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1715

Elihu hob noch einmal an und sprach: Warte noch ein wenig, ich will dich lehren; denn ich habe noch etwas für Gott zu sagen. Ich will mein Wissen weit herholen und meinem Schöpfer Recht verschaffen. Meine Reden sind wahrlich nicht falsch; vor dir steht einer, der es wirklich weiß. Siehe, Gott ist mächtig und verwirft niemand; er ist mächtig an Kraft des Herzens. Den Gottlosen erhält er nicht am Leben, sondern hilft dem Elenden zum Recht. Er wendet seine Augen nicht von dem Gerechten, sondern mit Königen auf dem Thron lässt er sie sitzen immerdar, dass sie groß werden. Und wenn sie gefangen liegen in Ketten und elend, gebunden mit Stricken, so hält er ihnen vor, was sie getan haben, und ihre Sünden, dass sie sich überhoben haben, und öffnet ihnen das Ohr zur Warnung und sagt ihnen, dass sie sich von dem Unrecht bekehren sollen. Gehorchen sie und dienen ihm, so werden sie bei guten Tagen alt werden und glücklich leben. Gehorchen sie nicht, so werden sie dahinfahren durch des Todes Geschoss und vergehen in Unverstand.