(1746) 10, 10 - 18

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1746

Er duckt sich, kauert nieder,und durch seine Gewalt fallen die Unglücklichen. Er spricht in seinem Herzen: »Gott hat's vergessen,er hat sein Antlitz verborgen, er wird's nimmermehr sehen.« Steh auf, Herr! Gott, erhebe deine Hand!Vergiss die Elenden nicht! Warum soll der Gottlose Gott lästernund in seinem Herzen sprechen: »Du fragst doch nicht danach«? Du siehst es doch, /denn du schaust das Elend und den Jammer;es steht in deinen Händen.Die Armen befehlen es dir;du bist der Waisen Helfer. Zerbrich den Arm des Gottlosen und Bösen /und suche seine Bosheit heim,dass man nichts mehr davon finde. Der Herr ist König immer und ewig;die Heiden sollen aus seinem Lande verschwinden. Das Verlangen der Elenden hörst du, Herr;du machst ihr Herz gewiss,dein Ohr merkt darauf, dass du Recht schaffest den Waisen und Armen,dass der Mensch nicht mehr trotze auf Erden.

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