(1755) 18, 1 - 15

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1755

Von David, dem Knecht des Herrn, der zum Herrn die Worte dieses Liedes redete, als ihn der Herr errettet hatte von der Hand aller seiner Feinde und von der Hand Sauls; vorzusingen. und er sprach:Herzlich lieb habe ich dich, Herr, meine Stärke! Herr, mein Fels, meine Burg, mein Erretter;mein Gott, mein Hort, auf den ich traue,mein Schild und Berg meines Heiles und mein Schutz! Ich rufe an den Herrn, den Hochgelobten,so werde ich vor meinen Feinden errettet. Es umfingen mich des Todes Bande,und die Fluten des Verderbens erschreckten mich. Des Totenreichs Bande umfingen mich,und des Todes Stricke überwältigten mich. Als mir angst war, rief ich den Herrn anund schrie zu meinem Gott.Da erhörte er meine Stimme von seinem Tempel,und mein Schreien kam vor ihn zu seinen Ohren. Die Erde bebte und wankte,und die Grundfesten der Berge bewegten sich und bebten, da er zornig war. Rauch stieg auf von seiner Nase /und verzehrend Feuer aus seinem Munde;Flammen sprühten von ihm aus. Er neigte den Himmel und fuhr herab,und Dunkel war unter seinen Füßen. Und er fuhr auf dem Cherub und flog daher,er schwebte auf den Fittichen des Windes. Er machte Finsternis ringsum zu seinem Zelt;in schwarzen, dicken Wolken war er verborgen. Aus dem Glanz vor ihm zogen seine Wolken dahinmit Hagel und Blitzen. Der Herr donnerte im Himmel,und der Höchste ließ seine Stimme erschallen mit Hagel und Blitzen. Er schoss seine Pfeile und streute sie aus,sandte Blitze in Menge und jagte sie dahin.