(1786) 37, 12 - 21

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1786

Der Gottlose droht dem Gerechtenund knirscht mit seinen Zähnen wider ihn. Aber der Herr lacht seiner;denn er sieht, dass sein Tag kommt. Die Gottlosen ziehen das Schwertund spannen ihren Bogen,dass sie fällen den Elenden und Armenund morden die Frommen. Aber ihr Schwert wird in ihr eigenes Herz dringen,und ihr Bogen wird zerbrechen. Das Wenige, das ein Gerechter hat,ist besser als der Überfluss vieler Gottloser. Denn der Gottlosen Arm wird zerbrechen,aber der Herr erhält die Gerechten. Der Herr kennt die Tage der Frommen,und ihr Gut wird ewiglich bleiben. Sie werden nicht zuschanden in böser Zeit,und in der Hungersnot werden sie genug haben. Denn die Gottlosen werden umkommen;und die Feinde des Herrn,wenn sie auch sind wie prächtige Auen,werden sie doch vergehen, wie der Rauch vergeht. Der Gottlose muss borgen und bezahlt nicht,aber der Gerechte ist barmherzig und kann geben.