(1793) 40, 11 - 18

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1793

Deine Gerechtigkeit verberge ich nicht in meinem Herzen;von deiner Wahrheit und von deinem Heil rede ich.Ich verhehle deine Güte und Treue nichtvor der großen Gemeinde. Du aber, Herr, wollest deine Barmherzigkeit nicht von mir wenden;lass deine Güte und Treue allewege mich behüten. Denn es haben mich umgeben Leiden ohne Zahl.Meine Sünden haben mich ereilt;ich kann sie nicht überblicken.Ihrer sind mehr als Haare auf meinem Haupt,und mein Herz ist verzagt. Lass dir's gefallen, Herr, mich zu erretten;eile, Herr, mir zu helfen! Schämen sollen sich und zuschanden werden,die mir nach dem Leben trachten, mich umzubringen.Es sollen zurückweichen und zuschanden werden,die mir mein Unglück gönnen. Sie sollen in ihrer Schande erschrecken,die über mich schreien: Da, da! Lass deiner sich freuen und fröhlich seinalle, die nach dir fragen;und die dein Heil lieben, lass allewege sagen:Der Herr sei hoch gelobt! Denn ich bin arm und elend;der Herr aber sorgt für mich.Du bist mein Helfer und Erretter;mein Gott, säume doch nicht!