(1804) 49, 1 - 12

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1804

Ein Psalm der Söhne Korach, vorzusingen, nach der Weise »Jugend«. Höret zu, alle Völker;merket auf, alle, die in dieser Zeit leben, einfache Leute und Herren,Reich und Arm, miteinander! Mein Mund soll Weisheit reden,und was mein Herz sagt, soll verständig sein. Ich will einem Spruch mein Ohrneigenund mein Rätselwort kundtunbeim Klang der Harfe. Warum sollte ich mich fürchten in bösen Tagen,wenn mich die Missetat meiner Widersacher umgibt, die sich verlassen auf Hab und Gutund pochen auf ihren großen Reichtum? Kann doch keiner einen andern auslösenoder für ihn an Gott ein Sühnegeld geben – denn es kostet zu viel, ihr Leben auszulösen;er muss davon abstehen ewiglich –, damit er immer weiterlebeund die Grube nicht sehe. Nein, er wird sehen: Auch die Weisen sterben, /so wie die Toren und Narren umkommen;sie müssen ihr Gut andern lassen. Gräber sind ihr Haus immerdar, ihre Wohnung für und für,und doch hatten sie große Ehre auf Erden.

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