(1830) 68, 10 - 19

Code: 
1830

Du gabst, Gott, einen gnädigen Regen,und dein Erbe, das dürre war, erquicktest du, dass deine Herde darin wohnen konnte.Gott, du labst die Elenden in deiner Güte. Der Herr gibt ein Wort –der Freudenbotinnen ist eine große Schar –: Die Könige der Heerscharen fliehen, sie fliehen,und die Frauen teilen die Beute aus. Wenn ihr zu Felde liegt, /glänzt es wie Flügel der Tauben,die wie Silber und Gold schimmern. Als der Allmächtige dort Könige zerstreute,damals fiel Schnee auf dem Zalmon. Ein Gottesberg ist Baschans Gebirge,ein Gebirge, reich an Gipfeln, ist Baschans Gebirge. Was seht ihr scheel, ihr Berge, ihr Gipfel, /auf den Berg, wo es Gott gefällt zu wohnen?Ja, dort wird der Herr immerdar wohnen. Gottes Wagen sind vieltausendmal tausend;der Herr zieht ein ins Heiligtum vom Sinai her. Du bist aufgefahren zur Höheund führtest Gefangne gefangen;du hast Gaben empfangen unter den Menschen;auch die Abtrünnigen müssen sich, Gott, vor dir bücken.