(1833) 69, 1 - 14

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1833

Von David, vorzusingen, nach der Weise »Lilien«. Gott, hilf mir!Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm,wo kein Grund ist;ich bin in tiefe Wasser geraten,und die Flut will mich ersäufen. Ich habe mich müde geschrien,mein Hals ist heiser.Meine Augen sind trübe geworden,weil ich so lange harren muss auf meinen Gott. Die mich ohne Grund hassen,sind mehr, als ich Haare auf dem Haupte habe.Die mir zu Unrecht Feind sind /und mich verderben wollen, sind mächtig.Ich soll zurückgeben, was ich nicht geraubt habe. Gott, du kennst meine Torheit,und meine Schuld ist dir nicht verborgen. Lass an mir nicht zuschanden werden,die deiner harren, Herr, Herr Zebaoth!Lass an mir nicht schamrot werden,die dich suchen, Gott Israels! Denn um deinetwillen trage ich Schmach,mein Angesicht ist voller Schande. Ich bin fremd geworden meinen Brüdernund unbekannt den Kindern meiner Mutter; denn der Eifer um dein Haus hat mich gefressen,und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen. Ich weine bitterlich und faste,und man spottet meiner dazu. Ich habe einen Sack angezogen,aber sie treiben ihren Spott mit mir. Die im Tor sitzen, schwatzen von mir,und beim Zechen singt man von mir. Ich aber bete zu dir, Herr, zur Zeit der Gnade;Gott, nach deiner großen Güte erhöre mich mit deiner treuen Hilfe.

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direktlogin Ich habe gesündigt und ersuche Gott um Vergebung.