(1834) 69, 15 - 30

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1834

Errette mich aus dem Schlamm,dass ich nicht versinke,dass ich errettet werde vor denen, die mich hassen,und aus den tiefen Wassern; dass mich die Flut nicht ersäufe /und die Tiefe nicht verschlingeund das Loch des Brunnens sich nicht über mir schließe. Erhöre mich, Herr, denn deine Güte ist tröstlich;wende dich zu mir nach deiner großen Barmherzigkeit und verbirg dein Angesicht nicht vor deinem Knechte,denn mir ist angst; erhöre mich eilends. Nahe dich zu meiner Seele und erlöse sie,erlöse mich um meiner Feinde willen. Du kennst meine Schmach, meine Schande und Scham;meine Widersacher sind dir alle vor Augen. Die Schmach bricht mir mein Herzund macht mich krank.Ich warte, ob jemand Mitleid habe, aber da ist niemand,und auf Tröster, aber ich finde keine. Sie geben mir Galle zu essenund Essig zu trinken für meinen Durst. Ihr Tisch werde ihnen zur Falle,zur Vergeltung und zum Strick. Ihre Augen sollen finster werden, dass sie nicht sehen,und ihre Hüften lass immerfort wanken. Gieß deine Ungnade über sie aus,und dein grimmiger Zorn ergreife sie. Ihre Wohnstatt soll verwüstet werden,und niemand wohne in ihren Zelten. Denn sie verfolgen, den du geschlagen hast,und reden gern von dem Schmerz dessen, den du hart getroffen hast. Lass sie aus einer Schuld in die andre fallen,dass sie nicht kommen zu deiner Gerechtigkeit. Tilge sie aus dem Buch des Lebens,dass sie nicht geschrieben stehen bei den Gerechten. Ich aber bin elend und voller Schmerzen.Gott, deine Hilfe schütze mich!

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rekorduser Herr rette mich vor meinen Feinden und räche mich an Ihnen.