(1837) 71, 1 - 13

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1837

Herr, ich traue auf dich,lass mich nimmermehr zuschanden werden. Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus,neige deine Ohren zu mir und hilf mir! Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, /der du zugesagt hast, mir zu helfen;denn du bist mein Fels und meine Burg. Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen,aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. Denn du bist meine Zuversicht, Herr, mein Gott,meine Hoffnung von meiner Jugend an. Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; /du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen.Dich rühme ich immerdar. Ich bin für viele wie ein Zeichen;aber du bist meine starke Zuversicht. Lass meinen Mund deines Ruhmesund deines Preises voll sein täglich. Verwirf mich nicht in meinem Alter,verlass mich nicht, wenn ich schwach werde. Denn meine Feinde reden über mich,und die auf mich lauern, beraten sich miteinander und sprechen: Gott hat ihn verlassen;jagt ihm nach und ergreift ihn, denn da ist kein Erretter! Gott, sei nicht ferne von mir;mein Gott, eile, mir zu helfen! Schämen sollen sich und umkommen,die meiner Seele Feind sind;mit Schimpf und Schande sollen überschüttet werden,die mein Unglück suchen.