(1838) 71, 14 - 24

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1838

Ich aber will immer harrenund mehren all deinen Ruhm. Mein Mund soll verkündigen deine Gerechtigkeit,täglich deine Wohltaten, die ich nicht zählen kann. Ich gehe einher in der Kraft Gottes des Herrn;ich preise deine Gerechtigkeit allein. Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt,und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. Auch im Alter, Gott, verlass mich nicht,und wenn ich grau werde,bis ich deine Macht verkündige Kindeskindernund deine Kraft allen, die noch kommen sollen. Gott, deine Gerechtigkeit reicht bis zum Himmel;der du große Dinge tust, Gott, wer ist dir gleich? Du lässest mich erfahren viele und große Angstund machst mich wieder lebendigund holst mich wieder heraufaus den Tiefen der Erde. Du machst mich sehr großund tröstest mich wieder. So will auch ich dir danken mit Saitenspielfür deine Treue, mein Gott;ich will dir zur Harfe lobsingen,du Heiliger Israels. Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast,sollen fröhlich sein und dir lobsingen. Auch meine Zunge soll täglich redenvon deiner Gerechtigkeit;denn zu Schmach und Schande werden,die mein Unglück suchen.