(1842) 73, 20 - 28

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1842

Wie ein Trau Ja, du stellst sie auf schlüpfrigen Grundund stürzest sie zu Boden. Wie werden sie so plötzlich zunichte!Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken. Wie ein TrauJa, du stellst sie auf schlüpfrigen Grundund stürzest sie zu Boden. Wie werden sie so plötzlich zunichte!Sie gehen unter und nehmen ein Ende mit Schrecken. Wie ein Traum verschmäht wird, wenn man erwacht,so verschmähst du, Herr, ihr Bild, wenn du dich erhebst. Als es mir wehe tat im Herzenund mich stach in meinen Nieren, da war ich ein Narr und wusste nichts,ich war wie ein Tier vor dir. Dennoch bleibe ich stets an dir;denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Ratund nimmst mich am Ende mit Ehren an. Wenn ich nur dich habe,so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil. Denn siehe, die von dir weichen, werden umkommen;du bringst um alle, die dir die Treue brechen. Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte /und meine Zuversicht setze auf Gott, den Herrn,dass ich verkündige all dein Tun.