(1852) 78, 26 - 41

Code: 
1852

Er ließ wehen den Ostwind unter dem Himmelund erregte durch seine Stärke den Südwind und ließ Fleisch auf sie regnen wie Staubund Vögel wie Sand am Meer; mitten in das Lager fielen sie ein,rings um seine Wohnung her. Da aßen sie und wurden sehr satt;und was sie verlangten, gewährte er ihnen. Sie hatten ihr Verlangen noch nicht gestillt,ihre Speise war noch in ihrem Munde, da kam der Zorn Gottes über sie /und brachte ihre Vornehmsten umund schlug die Besten in Israel nieder. Zu dem allen sündigten sie noch mehrund glaubten nicht an seine Wunder. Darum ließ er ihre Tage dahinschwinden ins Nichtsund ihre Jahre in Schrecken. Wenn er den Tod unter sie brachte, suchten sie Gottund fragten wieder nach ihm und dachten daran, dass Gott ihr Hort istund Gott, der Höchste,ihr Erlöser. Doch betrogen sie ihn mit ihrem Mundeund belogen ihn mit ihrer Zunge. Ihr Herz hing nicht fest an ihm,und sie hielten nicht treu an seinem Bunde. Er aber war barmherzig und vergab die Schuldund vertilgte sie nichtund wandte oft seinen Zorn abund ließ nicht seinen ganzen Grimm an ihnen aus. Denn er dachte daran, dass sie Fleisch sind,ein Hauch, der dahinfährt und nicht wiederkommt. Wie oft trotzten sie ihm in der Wüsteund betrübten ihn in der Einöde! Sie versuchten Gott immer wiederund kränkten den Heiligen Israels.

Zusammenfassungen von Benutzern der Website