(1858) 80, 12 - 20

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1858

Du hast seine Ranken ausgebreitet bis an das Meerund seine Zweige bis an den Strom. Warum hast du denn seine Mauer zerbrochen,dass jeder seine Früchte abreißt, der vorübergeht? Es haben ihn zerwühlt die wilden Säueund die Tiere des Feldes ihn abgeweidet. Gott Zebaoth, wende dich doch! /Schaue vom Himmel und sieh darein,nimm dich dieses Weinstocks an! Schütze doch, was deine Rechte gepflanzt hat,den Sohn, den du dir großgezogen hast! Sie haben ihn mit Feuer verbrannt wie Kehricht;vor dem Drohen deines Angesichts sollen sie umkommen. Deine Hand schütze den Mann deiner Rechten,den Sohn, den du dir großgezogen hast. So wollen wir nicht von dir weichen.Lass uns leben, so wollen wir deinen Namen anrufen. Herr, Gott Zebaoth, tröste uns wieder;lass leuchten dein Antlitz, so genesen wir.