(1862) 84, 1 - 13

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1862

Ein Psalm der Söhne Korach, vorzusingen, auf der gittit. Wie lieb sind mir deine Wohnungen, Herr Zebaoth! Meine Seele verlangt und sehnt sich nach den Vorhöfen des Herrn;mein Leib und Seele freuen sichin dem lebendigen Gott. Der Vogel hat ein Haus gefundenund die Schwalbe ein Nest für ihre Jungen –deine Altäre, Herr Zebaoth,mein König und mein Gott. Wohl denen, die in deinem Hause wohnen;die loben dich immerdar. sela. Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke haltenund von Herzen dir nachwandeln! Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, /wird es ihnen zum Quellgrund,und Frühregen hüllt es in Segen. Sie gehen von einer Kraft zur andernund schauen den wahren Gott in Zion. Herr, Gott Zebaoth, höre mein Gebet;vernimm es, Gott Jakobs! sela. Gott, unser Schild, schaue doch;sieh doch an das Antlitz deines Gesalbten! Denn ein Tag in deinen Vorhöfenist besser als sonst tausend.Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hauseals wohnen in der Gottlosen Hütten. Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; /der Herr gibt Gnade und Ehre.Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen. Herr Zebaoth, wohl dem Menschen,der sich auf dich verlässt!