(1867) 88, 1 - 11

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1867

Ein Psalmlied der Söhne Korach, vorzusingen, zum Reigentanz im Wechsel, eine Unterweisung Hemans, des Esrachiters. Herr, Gott, mein Heiland,ich schreie Tag und Nacht vor dir. Lass mein Gebet vor dich kommen,neige deine Ohren zu meinem Schreien. Denn meine Seele ist übervoll an Leiden,und mein Leben ist nahe dem Tode. Ich bin denen gleich geachtet, die in die Grube fahren,ich bin wie ein Mann, der keine Kraft mehr hat. Ich liege unter den Toten verlassen,wie die Erschlagenen, die im Grabe liegen,derer du nicht mehr gedenkstund die von deiner Hand geschieden sind. Du hast mich hinunter in die Grube gelegt,in die Finsternis und in die Tiefe. Dein Grimm drückt mich nieder,du bedrängst mich mit allen deinen Fluten. sela. Meine Freunde hast du mir entfremdet,du hast mich ihnen zum Abscheu gemacht.Ich liege gefangen und kann nicht heraus, mein Auge sehnt sich aus dem Elend.Herr, ich rufe zu dir täglich;ich breite meine Hände aus zu dir. Wirst du an den Toten Wunder tun,oder werden die Verstorbenen aufstehen und dir danken? sela.

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