(1892) 104, 13 - 23

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1892

Du feuchtest die Berge von oben her,du machst das Land voll Früchte, die du schaffest. Du lässest Gras wachsen für das Viehund Saat zu Nutz den Menschen,dass du Brot aus der Erde hervorbringst, dass der Wein erfreue des Menschen Herzund sein Antlitz schön werde vom Ölund das Brot des Menschen Herz stärke. Die Bäume des Herrn stehen voll Saft,die Zedern des Libanon, die er gepflanzt hat. Dort nisten die Vögel,und die Reiher wohnen in den Wipfeln. Die hohen Berge geben dem Steinbock Zufluchtund die Felsklüfte dem Klippdachs. Du hast den Mond gemacht, das Jahr danach zu teilen;die Sonne weiß ihren Niedergang. Du machst Finsternis, dass es Nacht wird;da regen sich alle wilden Tiere, die jungen Löwen, die da brüllen nach Raubund ihre Speise suchen von Gott. Wenn aber die Sonne aufgeht, heben sie sich davonund legen sich in ihre Höhlen. So geht dann der Mensch aus an seine Arbeit und an sein Werk bis an den Abend.

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