(1893) 104, 24 - 35

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1893

Herr, wie sind deine Werke so groß und viel!Du hast sie alle weise geordnet, und die Erde ist voll deiner Güter. Da ist das Meer, das so groß und weit ist,da wimmelt's ohne Zahl, große und kleine Tiere. Dort ziehen Schiffe dahin;da sind große Fische, die du gemacht hast, damit zu spielen. Es warten alle auf dich,dass du ihnen Speise gebest zur rechten Zeit. Wenn du ihnen gibst, so sammeln sie;wenn du deine Hand auftust,so werden sie mit Gutem gesättigt. Verbirgst du dein Angesicht, so erschrecken sie;nimmst du weg ihren Odem, so vergehen sie und werden wieder Staub. Du sendest aus deinen Odem, so werden sie geschaffen,und du machst neu die Gestalt der Erde. Die Herrlichkeit des Herrn bleibe ewiglich,der Herr freue sich seinerWerke! Er schaut die Erde an, so bebt sie;er rührt die Berge an, so rauchen sie. Ich will dem Herrn singen mein Leben langund meinen Gott loben, solange ich bin. Mein Reden möge ihm wohlgefallen.Ich freue mich des Herrn. Die Sünder sollen ein Ende nehmen auf Erden /und die Gottlosen nicht mehr sein.Lobe den Herrn, meine Seele! Halleluja!