(1895) 105, 14 - 25

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1895

Er ließ keinen Menschen ihnen Schaden tunund wies Könige zurecht um ihretwillen: »Tastet meine Gesalbten nicht an,und tut meinen Propheten kein Leid!« Und er ließ eine Hungersnot ins Land kommenund nahm weg allen Vorrat an Brot. Er sandte einen Mann vor ihnen hin;Josef wurde als Knecht verkauft. Sie zwangen seine Füße in Fesseln,sein Leib musste in Eisen liegen, bis sein Wort eintrafund die Rede des Herrn ihm Recht gab. Da sandte der König hin und ließ ihn losgeben,der Herr über Völker, er gab ihn frei. Er setzte ihn zum Herrn über sein Haus,zum Herrscher über alle seine Güter, dass er seine Fürsten unterwiese nach seinem Willenund seine Ältesten Weisheit lehrte. Und Israel zog nach Ägypten,und Jakob ward ein Fremdling im Lande Hams. Und der Herr ließ sein Volk sehr wachsenund machte sie mächtiger als ihre Feinde. Diesen verwandelte er das Herz, /dass sie seinem Volk gram wurdenund Arglist übten an seinen Knechten.