(1901) 107, 1 - 16

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1901

Danket dem Herrn; denn er ist freundlich,und seine Güte währet ewiglich. So sollen sagen, die erlöst sind durch den Herrn,die er aus der Not erlöst hat, die er aus den Ländern zusammengebracht hatvon Osten und Westen, von Norden und Süden. Die irregingen in der Wüste, auf ungebahntem Wege,und fanden keine Stadt, in der sie wohnen konnten, die hungrig und durstig warenund deren Seele verschmachtete, die dann zum Herrn riefen in ihrer Notund er errettete sie aus ihren Ängsten und führte sie den richtigen Weg,dass sie kamen zur Stadt, in der sie wohnen konnten: Die sollen dem Herrn danken für seine Güte /und für seine Wunder,die er an den Menschenkindern tut, dass er sättigt die durstige Seeleund die Hungrigen füllt mit Gutem. Die da sitzen mussten in Finsternis und Dunkel,gefangen in Zwang und Eisen, weil sie Gottes Geboten ungehorsam warenund den Ratschluss des Höchsten verachtet hatten, sodass er ihr Herz durch Unglück beugteund sie dalagen und ihnen niemand half, die dann zum Herrn riefen in ihrer Notund er half ihnen aus ihren Ängsten und führte sie aus Finsternis und Dunkelund zerriss ihre Bande: Die sollen dem Herrn danken für seine Güte /und für seine Wunder,die er an den Menschenkindern tut, dass er zerbricht eherne Türenund zerschlägt eiserne Riegel.

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Anne Dankt dem Herrn für seine Güte und für seine Wunder