(1926) 119, 81 - 88

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1926

Meine Seele verlangt nach deinem Heil;ich hoffe auf dein Wort. Meine Augen sehnen sich nach deinem Wortund sagen: Wann tröstest du mich? Ich bin wie ein Weinschlauch im Rauch;doch deine Gebote vergesse ich nicht. Wie lange soll dein Knecht noch warten?Wann willst du Gericht halten über meine Verfolger? Die Stolzen graben mir Gruben,sie, die nicht tun nach deinem Gesetz. All deine Gebote sind Wahrheit;sie aber verfolgen mich mit Lügen; hilf mir! Sie haben mich fast umgebracht auf Erden;ich aber verlasse deine Befehle nicht. Erquicke mich nach deiner Gnade,dass ich halte die Mahnung deines Mundes.