(1965) 144, 1 - 15

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1965

Von David.Gelobt sei der Herr, mein Fels,der meine Hände kämpfen lehrtund meine Fäuste, Krieg zu führen, meine Hilfe und meine Burg,mein Schutz und mein Erretter,mein Schild, auf den ich traue,der Völker unter mich zwingt. Herr, was ist der Mensch, dass du dich seiner annimmst,und des Menschen Kind, dass du ihn so beachtest? Ist doch der Mensch gleich wie nichts;seine Zeit fährt dahin wie ein Schatten. Herr, neige deinen Himmel und fahre herab;rühre die Berge an, dass sie rauchen. Sende Blitze und streue sie aus, /schick deine Pfeile und jage sie dahin, streck aus deine Hand von der Höhe.Erlöse mich und errette mich aus grossen Wassern,aus der Hand der Fremden, deren Mund unnütz redetund deren rechte Hand trügt. Gott, ich will dir ein neues Lied singen,ich will dir spielen auf dem Psalter von zehn Saiten, der du den Königen Sieg gibstund erlösest deinen Knecht David vom mörderischen Schwert. Erlöse mich und errette michaus der Hand der Fremden,deren Mund Falsches redetund deren rechte Hand trügt. Unsere Söhne seien wie Pflanzen, /die aufschießen in ihrer Jugendkraft –unsere Töchter wie Säulen, geschnitzt für Paläste – unsere Kammern gefüllt,dass sie Vorrat geben, einen nach dem andern –unsere Schafe, dass sie Tausende werfenund Zehntausende auf unsern Triften – unsere Rinder, dass sie tragen ohne Schaden und Verlust –und kein Klagegeschrei sei auf unsern Gassen. – Wohl dem Volk, dem es so ergeht!Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist!