(2040) 30, 20 - 33

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2040

So ist der Weg der Ehebrecherin: sie verschlingt und wischt sich den Mund und spricht: Ich habe nichts Böses getan. Ein Land wird durch dreierlei unruhig, und viererlei kann es nicht ertragen: einen Knecht, wenn er König wird; einen Toren, wenn er zu satt ist; eine Verschmähte, wenn sie geehelicht wird, und eine Magd, wenn sie ihre Herrin beerbt. Vier sind die Kleinsten auf Erden und doch klüger als die Weisen: die Ameisen – ein schwaches Volk, dennoch schaffen sie im Sommer ihre Speise; die Klippdachse – ein schwaches Volk, dennoch bauen sie ihr Haus in den Felsen; die Heuschrecken – sie haben keinen König, dennoch ziehen sie aus in Ordnung; die Eidechse – man greift sie mit den Händen, und sie ist doch in der Könige Schlössern. Drei haben einen stattlichen Gang, und vier gehen stolz einher: der Löwe, mächtig unter den Tieren und kehrt um vor niemandem; der stolze Hahn, der Widder und der König, wenn er einhergeht vor seinem Heerbann. Ob du töricht gehandelt und dich überhoben hast oder ob du recht überlegt hast: lege die Hand auf den Mund! Denn wenn man Milch stößt, so wird Butter daraus, und wer die Nase hart schneuzt, zwingt Blut heraus, und wer den Zorn reizt, ruft Streit hervor.