(2532) 24, 1 - 8

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2532

Und es geschah das Wort des Herrn zu mir im neunten Jahr am zehnten Tage des zehnten Monats: Du Menschenkind, schreib dir diesen Tag auf, ja, eben diesen Tag; denn der König von Babel hat sich an eben diesem Tage vor Jerusalem gelagert. Und gib dem Haus des Widerspruchs ein Gleichnis und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Setze einen Topf auf, setz ihn auf und gieß Wasser hinein! Tu Fleisch hinein, lauter gute Stücke, Lenden und Schultern, und fülle ihn mit den besten Knochen. Nimm das Beste von der Herde und schichte Holzscheite darunter und lass die Stücke tüchtig sieden und auch die Knochen darin gut kochen. Darum spricht Gott der Herr: Wehe der Stadt voller Blutschuld, die einem Topf gleicht, an dem Rost sitzt und nicht abgehen will! Nimm ein Stück nach dem andern heraus und lose nicht darum, welches zuerst heraussoll. Denn das Blut, das sie vergossen hat, ist noch in ihrer Mitte; auf den nackten Felsen und nicht auf die Erde hat sie es verschüttet, sodass man's mit Erde hätte zudecken können. Und ich ließ sie darum das Blut auf den nackten Felsen schütten, damit es nicht zugedeckt würde, sodass der Grimm über sie kommt und es gerächt wird.

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