(2750) 1, 6 - 14

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2750

Wer kann vor seinem Zorn bestehen, und wer kann vor seinem Grimm bleiben? Sein Zorn brennt wie Feuer, und die Felsen zerspringen vor ihm. Der Herr ist gütig und eine Feste zur Zeit der Not und kennt die, die auf ihn trauen. Er schirmt sie, wenn die Flut überläuft. Er macht ein Ende mit seinen Widersachern, und seine Feinde verfolgt er mit Finsternis. Was wollt ihr ersinnen wider den Herrn? Er führt doch das Ende herbei. Es wird das Unglück nicht zweimal kommen. Denn wenn sie auch sind wie die Dornen, die noch ineinander wachsen und im besten Saft sind, so sollen sie doch ganz verbrannt werden wie dürres Stroh. Denn von dir ist gekommen, der Arges ersann, der Böses wider den Herrn plante. So spricht der Herr: Sie mögen kommen so gerüstet und mächtig, wie sie wollen, sie sollen doch umgehauen werden und dahinfahren. Ich habe dich gedemütigt, aber ich will dich nicht wiederum demütigen. Jetzt will ich sein Joch, das du trägst, zerbrechen und deine Bande zerreißen. Wider dich hat der Herr geboten, dass von deinem Namen kein Nachkomme mehr bleiben soll. Vom Hause deines Gottes will ich ausrotten die Götzen und Bilder; ein Grab will ich dir machen, denn du bist zunichte geworden.

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