(2761) 3, 12 - 19

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2761

Du zertratest das Land im Zornund zerdroschest die Heiden im Grimm. Du zogst aus, deinem Volk zu helfen,zu helfen deinem Gesalbten.Du zerschlugst das Dach vom Hause des Gottlosenund entblößtest die Grundfeste bis auf den Fels. sela. Du durchbohrtest mit seinen Pfeilen sein Haupt,seine Scharen zerstoben wie Spreu,denn ihre Freude war, zu zerstreuenund zu fressen den Elenden im Verborgenen. Du tratest nieder seine Rosse im Meer,im Schlamm der Wasserfluten. Weil ich solches höre, bebt mein Leib,meine Lippen zittern von dem Geschrei.Fäulnis fährt in meine Gebeine,und meine Knie beben.Aber ich will harren auf die Zeit der Trübsal,dass sie heraufziehe über das Volk, das uns angreift. Da wird der Feigenbaum nicht grünen,und es wird kein Gewächs sein an den Weinstöcken.Der Ertrag des Ölbaums bleibt aus,und die Äcker bringen keine Nahrung;Schafe werden aus den Hürden gerissen,und in den Ställen werden keine Rinder sein. Aber ich will mich freuen des Herrnund fröhlich sein in Gott, meinem Heil. Denn der Herr ist meine Kraft,er wird meine Füße machen wie Hirschfüße und wird mich über die Höhen führen.vorzusingen, beim saitenspiel.