(2765) 2, 9 - 15

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2765

Wohlan, so wahr ich lebe!, spricht der Herr Zebaoth, der Gott Israels: Moab soll wie Sodom und die Ammoniter wie Gomorra werden, ein Unkrautfeld und eine Salzgrube und ewige Wüste. Die Übriggebliebenen meines Volks sollen sie berauben, und der Rest von meinem Volk soll sie beerben. Das soll ihnen begegnen für ihre Hoffart, weil sie das Volk des Herrn Zebaoth geschmäht und gegen es großgetan haben. Heilig wird über ihnen der Herr sein; denn er wird alle Götter auf Erden vertilgen, und es sollen ihn anbeten alle Inseln der Heiden, ein jeder an seiner Stätte. Auch ihr Kuschiter sollt durch mein Schwert erschlagen werden. Und der Herr wird seine Hand ausstrecken nach Norden und Assur umbringen. Ninive wird er öde machen, dürr wie eine Wüste, dass Herden sich darin lagern werden, allerlei Tiere des Feldes. Auch Rohrdommeln und Eulen werden wohnen in ihren Säulenknäufen, das Käuzchen wird im Fenster schreien und auf der Schwelle der Rabe. Das ist die fröhliche Stadt, die so sicher wohnte und in ihrem Herzen sprach: »Ich bin's und sonst keine mehr.« Wie ist sie so wüst geworden, dass Tiere darin lagern! Wer vorübergeht, pfeift über sie und klatscht in die Hände.