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Frankreich fliegt Luftangriffe auf Stellungen des "Islamischen Staat" in Syrien.
Man dürfe nicht in die gleiche Falle gehen, in die man damals im Irak und in Afghanistan geraten sei, sagte der Politikwissenschaftler der Universität Duisburg-Essen am Dienstag im WDR-Radio. Zu glauben, man könne allein oder primär mit militärischen Mitteln Terrorismus bekämpfen oder Stabilität durchsetzen, sei in Afghanistan und im Irak gescheitert.
Hingegen müsse die Arbeitsweise der Polizei und der Sicherheitsbehörden verbessert werden, forderte Hippler. Es gebe Hinweise darauf, dass manche Terrorverdächtige in Frankreich lange bekannt gewesen, aber nicht ausreichend überwacht worden seien. Andere Terrorverdächtige seien bei einer Razzia entkommen.