Menschenketten sollen Zeichen für friedliches Zusammenleben setzen

Buendnis plant Menschenketten gegen Rassismus

Foto: epd-bild/Christian Ditsch

Menschenketten sollen Zeichen für friedliches Zusammenleben setzen
In Bochum, Berlin, Leipzig, Hamburg und München schließen sich Menschen zusammen
Menschenketten in fünf deutschen Städten sollen am Wochenende ein Zeichen für ein tolerantes Zusammenleben in Deutschland setzen.

Menschenketten in fünf deutschen Städten sollen am Wochenende ein Zeichen für ein tolerantes Zusammenleben in Deutschland setzen. Unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus für Menschenrechte und Vielfalt" hat ein Bündnis von knapp 40 Hilfsorganisationen, Religionsvertretern und Verbänden für heute (Samstag, 18.06.16)) zu einer Demonstration in Bochum sowie für morgen (Sonntag, 19.06.16) zu Veranstaltungen in Berlin, Leipzig, Hamburg und München aufgerufen. 

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Nach Angaben der Organisatoren haben sich darüber hinaus weitere Städte der Aktion angeschlossen, die eigenständig zu Menschenketten aufgerufen haben. Bei "Hand in Hand gegen Rassismus" sollen kirchliche und soziale Einrichtungen mit Flüchtlingsunterkünften, Kulturstätten und Rathäusern über Tausende Hände symbolisch miteinander verbunden werden.