Weltkirchenrat ruft zu Gebeten für die Schöpfung auf
Die Gläubigen sollten am 1. September, dem Gebetstag zur Bewahrung der Schöpfung, zusammen für den Erhalt von Gottes wunderbarem Werk beten, sagte der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Olav Fykse Tveit, am Montag in Genf.
Weltweit begehen katholische, protestantische, orthodoxe und anglikanische Christen den Gebetstag zur Bewahrung der Schöpfung. Tveit appellierte an die Regierungen, das Klima-Abkommen von Paris zu ratifizieren und umzusetzen. Die Volkswirtschaften müssten sich vom Verbrauch fossiler Brennstoffe verabschieden und ökologisch saubere Energiequellen nutzen.
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Der damalige Ökumenische Patriarch Dimitrios I. hatte 1989 den 1. September als Tag der Umwelt eingeführt. Die Orthodoxen beginnen ihr Kirchenjahr an diesem Tag, sie gedenken der Schöpfung durch Gott. Im Weltkirchenrat (ÖRK) sind rund 350 Kirchen zusammengeschlossen, die mehr als 500 Millionen Christen repräsentieren. Die katholische Kirche ist kein ÖRK-Mitglied.