Evangelische Kirchen rufen zu Friedensgebet für Syrien auf

Syrian soldiers in Aleppo's eastern Masaken Hanano area

Foto: dpa/Sana Handout

Zerstörte Gebäude in Aleppo

Evangelische Kirchen rufen zu Friedensgebet für Syrien auf
Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau, die Evangelischen Kirche der Pfalz und die Evangelische Kirche im Rheinland rufen gemeinsam zu Friedensgebeten für Syrien auf. Sie folgen damit einer Anregung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Dreyers Aufruf zu einer Schweigeminute in Mainz am 30. November 2016 um 15 Uhr soll die Solidarität mit den Menschen bekunden, die unter dem Krieg in Syrien leiden. An der Aktion werden sich über 50 Gruppen und Organisationen von Parteien über Kirchen und Religionsverbänden bis hin zu Sportvereinen beteiligen.

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung regt an, dass sich auch Gemeinden über Rheinland-Pfalz hinaus mit eigenen Friedensgebeten an der Schweigeminute beteiligen. Dies sei nicht an das Datum 30. November gebunden und könne auch an einem anderen Tag vor Ort stattfinden.
Außerdem verweist der Kirchenpräsident auf die Aktionhttp://www.evangelisch-rheingautaunus.de/startseite/einzelansicht/news/stoppt-das-morden-in-syrien.html. Pfarrerinnen und Pfarrer haben dort dazu aufgerufen, im November einen Trauerflor zu tragen.

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Die Redaktion von evangelisch.de hat sich entschlossen, an der Aktion "Friedensgebet" teilzunehmen. Am 30.11. um 13:45 Uhr wird ein Friedensgebet aus dem Andachtsraum im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) live auf der Facebook-Seite von evangelisch.de übertragen.