Weltgebetstags-Komitee für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

Weltgebetstag der Frauen am 2.3.2018

Foto: epd-bild/Weltgebetstag der Frauen

Das Internationale Komitee des Weltgebetstags der Frauen ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Jedes Jahr am ersten Freitag im März (2.3.2018) beten in aller Welt christliche Frauen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam.

Weltgebetstags-Komitee für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
Das Internationale Komitee des Weltgebetstags der Frauen ist für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden. Die Evangelische Frauenhilfe in Westfalen habe fast 44.000 Unterschriften für eine Kampagne zur Nominierung gesammelt, teilte die Organisation am Dienstag in Soest mit.

Da eine Auflage des Friedensnobelpreis-Komitees ist, Stillschweigen über die Vorgeschlagenen und über die Vorschlagenden zu bewahren, dürfe man aber keine weiteren Informationen dazu geben. Ziel der Kampagne war es den Angaben nach, mit der "Fülle an Unterstützerinnen" ein Friedensforschungsinstitut oder ein Mitglied der Bundesregierung dafür zu gewinnen, den Vorschlag bis Ende Januar beim Norwegischen Nobelkomitee in Oslo offiziell einzureichen. "Dies ist uns auch gelungen", sagte die Beauftragte für den Weltgebetstag bei der Frauenhilfe, Claudia Montanus.

Zum Weltgebetstag der Frauen laden stets am ersten Freitag im März Christinnen aller Konfessionen aus mehr als 100 Ländern ein. In diesem Jahr werden die weltweiten ökumenischen Gottesdienste am 2. März begangen. Die Liturgie wird dann von Frauen aus dem südamerikanischen Surinam vorbereitet.

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Für den Weltgebetstag der Frauen am 1. März gibt es eine überarbeitete Gottesdienstordnung für Deutschland. Das Dokument wurde am Donnerstag veröffentlicht und soll in den nächsten Tagen verschickt werden, teilte das Komitee mit
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Der Weltgebetstag der Frauen soll am 1. März 2024 wie geplant unter dem Motto Palästina stattfinden. Man wolle allerdings nach der scharfen Kritik an der Liturgie aus Palästina die Vorlage für den Gottesdienst umgestalten.