Evangelische Kirche in Köln investiert Millionen in eigenen "Campus"

Modell des „Campus Kartause“

© APK / Architekt Kaspar Kraemer

Das Modell des „Campus Kartause“ zeigt die Lage der Neubauten am Kartäuserwall in Köln.

Evangelische Kirche in Köln investiert Millionen in eigenen "Campus"
Der Evangelische Kirchenverband Köln und Region baut ab 2023 auf 6.000 Quadratmetern einen "Campus Kartause".

Der Neubau am Kartäuserwall 24b soll alle Bildungseinrichtungen des Kirchenverbandes Köln und Region unter einem Dach zusammenfassen, wie Stadtsuperintendent Bernhard Seiger bei der Ausstellungseröffnung zum Architektenwettbewerb für das Projekt am Mittwochabend in Köln erläuterte. Außerdem sollen auf dem Gelände Wohnungen für Studierende, Familien und eine evangelische Kommunität entstehen. Die Baukosten beziffert der Verband mit 44 Millionen Euro.

Zu den Bildungseinrichtungen des Kirchenverbandes gehören die Melanchthon-Akademie, die Familienbildungsstätte, das Jugendpfarramt, das Schulreferat und das Pfarramt für Berufskollegs. Realisiert wird ein Entwurf des Kölner Architekten-Büros Kaspar Kraemer, das als Gewinner aus einem vom Kirchenverband ausgelobten Wettbewerb hervorging. Die Ausstellung mit den insgesamt sieben eingereichten Entwürfen für das Bauprojekt ist bis zum 11. September zu sehen.

Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Hauses der Ev. Kirche montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr zu sehen.

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