Reges Interesse an kirchlichem Klimaschutzprogramm

Reges Interesse an kirchlichem Klimaschutzprogramm
In den Gemeinden der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gibt es nach Angaben des kirchlichen Umweltbüros großes Interesse am Klimaschutz. Ein Programm dafür sei erfolgreich angelaufen, sagte Jörn Budde, Klimaschutzmanager im Umweltbüro, dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Montag in Berlin: "Es besteht ein reges Interesse."

Inzwischen seien bei rund 150 Vor-Ort-Begehungen in Pfarrsprengeln und Gemeinden mehrere hundert Gebäude begutachtet worden, heißt es im Bericht der Kirchenleitung für die Synode, der dem epd vorliegt. Ziel sei, Möglichkeiten und Bedarf energetischer Optimierungs- und Sanierungsmaßnahmen zu ermitteln.

Bislang seien rund 30 Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von fast 450.000 Euro eingereicht worden, heißt es dort weiter. Elf Projekte im Umfang von mehr als 100.000 Euro seien bereits bewilligt. Vier Projekte, für die rund 42.000 Euro ausgezahlt wurden, seien abgeschlossen.

Im Bereich Mobilität sei im Kirchenkreis Zossen-Fläming ein neues E-Auto als Dienstwagen angeschafft worden, heißt es weiter. Zur Errichtung von Lade-Infrastruktur für E-Autos seien für Kirchengemeinden in Berlin und Brandenburg Rahmenverträge abgeschlossen worden. In der Berliner Gemeinde Kaulsdorf und beim Evangelischen Friedhofsverband Berlin Süd-Ost würden als Ersatz für Pkw-Fahrten künftig Lastenfahrräder eingesetzt.

Die Synodentagung wird am Mittwochabend in Oranienburg eröffnet und von Donnerstag bis Samstag in Berlin fortgesetzt. Die 114 Kirchenparlamentarier vertreten gut 900.000 Protestanten in Berlin, Brandenburg und der Region Görlitz.

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