© Axel Heimken/dpa
Rettungsringe hängen an den Kirchenbänken in der Michaelskirche. Der Hamburger Michel ist vor allem auf die Spenden und Einnahmen von Besucher angewiesen. Touristen und auch viele Hanseaten blieben in den letzten Monaten wegen Corona fern.
Vor allem der Zusammenbruch des Tourismus in Hamburg habe den Michel schwer getroffen, sagte Hauptpastor Alexander Röder zum Start der Kampagne. "Normalerweise kommen im Schnitt 3.500 Menschen täglich in den Michel - derzeit sind es zehn."
Von Reedereien, Hafenunternehmen, Museen und Segelclubs erbittet der Michel nun Rettungsringe, die in der Kirche präsentiert werden sollen - zehn sind schon da. Unternehmen und Privatpersonen können mit einer Spende Patenschaften für die Ringe erwerben. "Der Hafen und der Michel gehören traditionell seit Jahrhunderten zusammen", sagte Röder. "Wir appellieren an die Hamburger, uns symbolisch einen Rettungsring zuzuwerfen."
###mehr|terms|I8683+5331###