Asselborn und Bedford-Strohm online im Gespräch über Europa

Online-Veranstaltung über den Beitrag der Kirchen zum europäischen Kurs.

© Wolfgang Kumm/Bernd von Jutrczenka/dpa

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland und der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn sprechen bei bei einer Online-Veranstaltung über den Beitrag der Kirchen zum europäischen Kurs.

Asselborn und Bedford-Strohm online im Gespräch über Europa
Wohin Europa steuert und welchen Beitrag die Kirchen zum europäischen Kurs leisten können, darüber sprechen am Donnerstag der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn und der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, bei einer Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing.

Bei der Online-Veranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing gehe es ab 19 Uhr um den Beginn der EU-Ratspräsidentschaft Deutschlands am 1. Juli, heißt es in einer Mitteilung der Akademie vom Montag. Asselborn und Bedford-Strohm, der auch bayerischer Landesbischof ist, redeten über Erwartungen, Herausforderungen und Perspektiven für Europa, hieß es.

Themen wie der Brexit, Klimaschutz, Migration, Digitalisierung, Agrarpolitik oder die Beziehungen zu Polen und Ungarn sollen angesprochen werde, aber auch das Verhältnis zu den USA, China und Russland.

Die Konferenz moderiert der Direktor der Evangelischen Akademie, Udo Hahn. Anschließend soll eine Diskussion mit den Teilnehmern stattfinden. Anmeldungen seien noch bis zum Donnerstag möglich, teilten die Veranstalter mit.

Mehr zu Heinrich Bedford-Strohm
Heinrich Bedford-Strohm im Garten
Der amtierende ÖRK-Vorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat einen YouTube-Kanal gegründet, auf dem er wöchentliche Videobotschaften veröffentlicht. evangelisch.de hat mit dem ehemaligen EKD-Ratsvorsitzenden gesprochen.
Heinrich Bedford-Strohm
Betroffene von sexualisierter Gewalt haben dem früheren Ratsvorsitzenden der EKD, Heinrich Bedford-Strohm, Tatenlosigkeit vorgeworfen. Das Thema "Sexualisierte Gewalt in Kirchen" hätte seit 2010 bekannt sein können, sagte Katharina Kracht.