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Auf dem Markt im Flüchtlingscamp Bidi-Bidi in Nord-Uganda verkaufen Flüchtlinge aus Südsudan 2017 ihre Ernte. Der afrikanische Staat erklärte sich nun zur Aufnahme afghanischer Flüchtlinge bereit für drei Monate, die anschließend von der US-Regierung auf andere Länder verteilt werden.
Demnach werden die ersten 500 Afghaninnen und Afghanen für die kommenden Tage erwartet. "Da es sich um eine Notfalllandung handelt, können sie jederzeit eintreffen", zitiert die Zeitung die Ministerin für Katastrophenvorsorge und Flüchtlinge, Esther Anyakun.
Dem Bericht zufolge sollen die Menschen für drei Monate in Uganda bleiben und anschließend von der US-Regierung auf andere Länder verteilt werden. Auch die Kosten für den Aufenthalt übernehmen demnach die USA.
In Afghanistan sind seit Beginn des Jahres Hunderttausende Menschen vor den Kämpfen zwischen den Taliban und der Regierung geflohen. Wie viele Menschen seit der Machtübernahme der radikalen Islamisten das Land verlassen haben oder aktuell versuchen zu fliehen, ist nicht beziffert.
In Uganda leben nach UN-Angaben 1,4 Millionen Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern. Mehr Schutzsuchende haben nur die Türkei, Kolumbien und Pakistan aufgenommen.