Schuldgefühl als Mutter eines Kindes mit Trisomie 21

Liebe Christina,

alles, was wir tun, hat Folgen. Manche Folgen können wir voraussehen, manche überfallen uns. Sie haben sich für Ihren Sohn entschieden, und nun ist er am Leben, "glücklich und von allen geliebt", wie Sie schreiben. Was wäre die Alternative gewesen? Die Alternative wäre eine Welt ohne ihn. Ihre Familie hätte ein geliebtes Kind weniger und – das machen Sie ja deutlich – auch weniger Probleme. Aber kann man eine solche Rechnung überhaupt aufmachen? Immerhin geht es um Ihr geliebtes Kind!

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