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Annette Kurschus

Annette Kurschus

epd-bild / Norbert Neetz

Annette Kurschus ist am 14.2.1963 in Rotenburg an der Fulda geboren, ist im hessischen Obersuhl und in Siegen aufgewachsen. Nach dem Abitur 1982 in Siegen studierte sie kurz Medizin und wechselte dann zur Evangelischen Theologie: Ab 1983 studierte sie in Bonn, Marburg, Münster und Wuppertal. 1989 kam sie als Vikarin nach Siegen-Eiserfeld. 1993 wurde Annette Kurschus Gemeindepfarrerin in Siegen-Klafeld, 1999 in Siegen-Weidenau. Bereits seit 2001 war sie außerdem stellvertretende Superintendentin des Evangelischen Kirchenkreises Siegen. Von 2005 bis Februar 2012 stand sie als Superintendentin an der Spitze des Kirchenkreises Siegen. Die Synode der Evangelischen Kirche von Westfalen wählte die Theologin im November 2011 als Präses der westfälischen Landeskirche. Dieses Amt trat sie am 1. März 2012 an. Seit November 2015 war Annette Kurschus zugleich Stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), seit 2016 Beauftragte des Rates der EKD für die Beziehungen zu den polnischen Kirchen. Sie ist Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Bibelgesellschaft (seit 2017) sowie Mitherausgeberin des evangelischen Magazins chrismon (seit 2014) und der evangelischen Monatszeitschrift zeitzeichen. Seit der Herbst-Synode 2021 in Bremen war sie Ratsvorsitzende der EKD. Annette Kurschus trat am 20. November 2023 von ihren Ämtern als Ratsvorsitzende der EKD und als Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen zurück.

Annette Kurschus predigt auf einer Trauerfeier
Annette Kurschus
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Digitale Synode 2023
Nach Rücktritt von Kurschus
Nach dem Rücktritt der EKD-Ratsvorsitzenden Kurschus versucht die Kirche, die Scherben aufzukehren. Am Dienstag diskutierte die Synode über Lehren für den Umgang mit Betroffenen sexualisierter Gewalt und die eigene Krisenkommunikation.
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