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Dr. Markus Weingardt

Markus Weingardt ist Friedens- und Konfliktforscher.

Foto: privat

Jg. 1969, studierte Politik- und Verwaltungswissenschaft in Konstanz und Jerusalem/Israel; Bereichsleiter Frieden der Stiftung Weltethos (Tübingen). Friedens- und Konfliktforscher mit dem Schwerpunkt Religion und Konflikt/Frieden. 2006 Mitbegründer des Forschungsverbundes Religion und Konflikt. Lehrbeauftragter an der Uni Tübingen 2004-2006; Gutachter- und Beratungstätigkeit in Wissenschaft und Kirche, u.a. im bischofsberatenden AK Friedensauftrag der Landeskirche in der Evang. Kirche von Württemberg; Coach und Mediator.

Zahlreiche Veröffentlichungen, u.a. Mithrsg. des jährl. Friedensgutachtens der führenden deutschen Friedensforschungsinstitute (2007+2008), Autor des Grundlagenwerkes "Religion Macht Frieden" (Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 2010; vergriffen), Herausgeber der Schriftenreihe Religion – Konflikt – Frieden (Nomos-Verlag). 2014 erschien "Was Frieden schafft. Religiöse Friedensarbeit: Akteure, Beispiele, Methoden." (Gütersloher Verlagshaus). Im Herbst 2015 erscheint "Warum schlägst du mich? Gewaltlose Konfliktbearbeitung in der Bibel: Impulse und Ermutigung" (Hg., Gütersloher Verlagshaus)

Button mit einer Friedenstaube an einer Jacke.
An Gewalt aus religiösen Gründen haben wir uns gewöhnt. Dabei sind alle bedeutenden Religionen dem Frieden verpflichtet - und verfügen zudem über Ressourcen, die Frieden stiften können. Wie? Markus Weingardt hat ermutigende Beispiele zusammengetragen.
Ein Mann spuckt Kriegsspielzeug aus.
Gewaltlose Konfliktbearbeitung wird oft als naiv und weltfremd belächelt, Militärpolitik gilt als klug und stark. Damit werden enorme Rüstungsausgaben und -lieferungen gerechtfertigt. Die Wirklichkeit spricht allerdings eine ganz andere Sprache. Wer ist hier also weltfremd?!
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