Personen
Ernst Grube
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Ernst Grube ist Präsident der Dachauer Lagergemeinschaft, Mitglied im Kuratorium der Evangelischen Versöhnungskirche auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte, Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung Bayerische Gedenkstätten und einer der wenigen Zeitzeugen, der noch aus eigenem Erleben von der Judenverfolgung im NS-Regime berichten kann. Der Vater des heute 87-Jährigen war evangelisch, die Mutter Jüdin, deshalb kam Grube 1938 ins jüdische Kinderheim Schwabing. Drei Monate vor Kriegsende wurde der Zwölfjährige mit seiner Mutter und den Geschwistern noch ins KZ Theresienstadt deportiert, wo sie am 8. Mai 1945 befreit wurden.
Holocaust-Überlebender und Kommunist
Die Berliner Comic-Künstlerin Hannah Brinkmann zeichnet die Lebensgeschichte des Holocaust-Überlebenden Ernst Grube. Im Fokus steht seine zweite Verfolgung als Kommunist nach 1945 - und der schwierige Übergang von der NS-Zeit zur Demokratie
Erinnerung sei niemals überholt, mahnt Ernst Grube, Präsident der Dachauer Lagergemeinschaft, im Interview zum 75. Jahrestag der Befreiung des KZ Dachau. Die aktuelle politische Entwicklungen in Deutschland bereiten ihm Sorge.
