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"Nicht völkisch genug" sagten die Nationalsozialisten über Künstler wie Franz Marc, dessen Bilder (l. Der Tiger,1912) und (r. Liegender Hund im Schnee, 1911) 2015 im Städel Museum in Frankfurt gezeigt wurden.
Wie die Nazis zu "entarteter Kunst" standen, ist bekannt. Dass sie sie aber für die Kriegskasse verkaufen wollten, wissen schon weniger Menschen. Und dass ein christlicher Verein dabei eine Rolle spielte, ist kaum bekannt. Eine ungeheuerliche Geschichte.
Otto Dix "Madonna vor Stacheldraht"
Otto Dix' Malerei ist stark durch Eindrücke des Isenheimer Altars beeinflusst. Das Colmarer Museum Unterlinden macht jetzt seine Faszination erlebbar.
Während der NS-Zeit entfernt, 1955 wieder im Dom aufgestellt: Das Magdeburger Ehrenmal von Ernst Barlach (1929).
In der NS-Zeit haben auch evangelische Kirchengemeinden "entartete Kunst“ aus ihren Räumen verbannt - manchmal allerdings auch gerettet. Ein Interview mit Frank Schmidt, Leiter des Kunstdienstes der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens.
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